Für Frauen: Welche Vorsorgeuntersuchung ist wann sinnvoll?
Von der ersten gynäkologischen Untersuchung mit 20 bis zum Mammographie-Screening ab 50: Für Frauen ist in jedem Lebensjahrzehnt eine andere Früherkennung vorgesehen. Dieser Überblick zeigt, welche Vorsorgeuntersuchungen Ihnen wann zustehen und wo Sie selbst zahlen.
Inhaltsverzeichnis
Das Wichtigste zu Vorsorgeuntersuchungen für Frauen
- Anspruch: Gesetzlich versicherte Frauen haben ab 20 Jahren Anspruch auf eine jährliche gynäkologische Krebsfrüherkennung, die im Laufe des Lebens um weitere Programme ergänzt wird.
- Altersgrenzen: Jede Untersuchung zur Vorsorge hat ein eigenes Startalter und ein eigenes Intervall. Der Pap-Abstrich beginnt beispielsweise mit 20 Jahren und das Mammographie-Screening mit 50 Jahren, während der Gesundheits-Check-up zwischen 18 und 34 Jahren einmalig und ab 35 Jahren alle 3 Jahre vorgesehen ist.
- Kosten: Die gesetzlichen Früherkennungsuntersuchungen übernehmen die Krankenkassen vollständig. Zusätzliche Angebote in der Praxis zahlen Sie als individuelle Gesundheitsleistung in der Regel selbst.
- Bei vitolo: Sowohl die über vitolo erhältlichen Krankenzusatzversicherungen als auch die Gesundheitsschutz-Tarife erstatten erweiterte Vorsorgeleistungen für Frauen über ein jährliches Budget.
Welche gesetzlichen Vorsorgeuntersuchungen stehen Frauen zu?
Der Anspruch auf Vorsorgeuntersuchungen für Frauen ist kein freiwilliges Angebot einzelner Praxen, sondern Teil des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherung. Welche Untersuchung Ihnen zusteht, hängt von Ihrem Alter und in einzelnen Fällen von Ihrem persönlichen Risikoprofil ab. Festgelegt wird das vom Gemeinsamen Bundesausschuss, dem obersten Beschlussgremium der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen.
Krebsfrüherkennung und Gesundheitsuntersuchung: 2 Richtlinien, 2 Wege
Hinter den Früherkennungsuntersuchungen stehen unterschiedliche Regelwerke:
- Krebsfrüherkennungs-Richtlinie: Sie bündelt die Programme zur Krebsfrüherkennung und regelt damit die Vorsorge für die häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen, also Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs, Darmkrebs und Hautkrebs.
- Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie: Sie deckt den allgemeinen Gesundheits-Check-up ab, der Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenerkrankungen und Diabetes mellitus frühzeitig erkennen soll.
Beide Richtlinien folgen demselben Gedanken: Krankheiten, die früh entdeckt werden, lassen sich meist einfacher und mit besseren Heilungschancen behandeln. Deshalb richten sich die Programme an Menschen ohne Beschwerden. Einzelne Leistungen dürfen dabei zusammengelegt werden. So lässt sich das Hautkrebs-Screening mit dem Check-up in einem Termin verbinden.
Übersicht: Vorsorgeuntersuchungen für Frauen nach Alter und Intervall
Die folgende Tabelle zeigt Ihnen die gesetzlichen Angebote zur Vorsorge und Früherkennung, die Frauen im Laufe ihres Lebens zustehen:
| Ab welchem Alter | Untersuchung | Intervall |
|---|---|---|
| Ab 18 Jahren | Gesundheits-Check-up (zwischen 18 und 34 Jahren) | einmalig |
| Ab 20 Jahren | Gynäkologische Krebsfrüherkennung inklusive Pap-Abstrich | jährlich |
| Bis 25 Jahre | Chlamydien-Screening | jährlich |
| Ab 30 Jahren | Tastuntersuchung der Brust und der Achselhöhlen | jährlich |
| Ab 35 Jahren | Gesundheits-Check-up | alle 3 Jahre |
| Ab 35 Jahren | Ko-Testung aus Pap-Abstrich und HPV-Test | alle 3 Jahre |
| Ab 35 Jahren | Hautkrebs-Screening | alle 2 Jahre |
| Ab 35 Jahren | Screening auf Hepatitis B und Hepatitis C | einmalig |
| Ab 50 Jahren | Mammographie-Screening (bis 75 Jahre) | alle 2 Jahre |
| Ab 50 Jahren | Stuhltest auf verstecktes Blut | alle 2 Jahre |
| Ab 50 Jahren | Darmspiegelung als Alternative zum Stuhltest | 2-mal im Abstand von 10 Jahren |
Vorsorgeuntersuchung für Frauen ab 20
In den 20ern beginnt die Vorsorge mit 2 Angeboten, die Sie jährlich wahrnehmen können. Die eine Untersuchung richtet sich an die Erkennung von Gebärmutterhalskrebs, die andere an eine häufige Infektion, die oft unbemerkt bleibt. Beide Untersuchungen dauern nur wenige Minuten und lassen sich in einem Termin erledigen.
Gynäkologische Krebsfrüherkennung mit Pap-Abstrich
Mit dem 20. Lebensjahr beginnt die gynäkologische Krebsvorsorge. Sie besteht aus mehreren Bestandteilen:
- Anamnese: Die Ärztin oder der Arzt fragt gezielt nach Beschwerden, Zyklus und Vorerkrankungen.
- Untersuchung: Die äußeren und inneren Geschlechtsorgane werden untersucht.
- Pap-Abstrich: Vom Gebärmutterhals wird ein Abstrich entnommen und im Labor auf veränderte Zellen geprüft.
Es handelt sich also nicht um einen isolierten Labortest, sondern um eine vollständige gynäkologische Untersuchung. Zwischen 20 und 34 Jahren steht Ihnen dieser Pap-Test einmal jährlich zu.
Chlamydien-Screening für junge Frauen
Eine Infektion mit Chlamydia trachomatis verläuft oft ohne Beschwerden. Unbehandelt kann sie zu Entzündungen im oberen Genitaltrakt, zu Eileiterschwangerschaften und zu Unfruchtbarkeit führen. Bis zum abgeschlossenen 25. Lebensjahr haben Frauen deshalb einmal jährlich Anspruch auf ein Chlamydien-Screening, in der Regel als Urintest.
Vorsorgeuntersuchung für Frauen ab 30
Mit 30 Jahren kommt genau eine Leistung hinzu: Einmal jährlich tastet die Ärztin oder der Arzt Brust und Achselhöhlen ab, fragt nach Veränderungen der Haut und leitet Sie zur regelmäßigen Selbstuntersuchung an. Anders als das Mammographie-Screening hat diese Tastuntersuchung keine obere Altersgrenze und bleibt damit ein dauerhaftes Angebot. Das gilt auch für Frauen, die später am Screening-Programm teilnehmen.
Die Tastuntersuchung ersetzt dabei keine Bildgebung, sie ergänzt sie. Ihr Wert liegt vor allem darin, dass Sie ein Gefühl für Ihren eigenen Körper entwickeln und Veränderungen frühzeitig bemerken. Bis zum Start des Screenings mit 50 Jahren ist die Tastuntersuchung für die meisten Frauen die einzige regelmäßige Brustkrebsvorsorge. Bei Brustkrebs hängen die Heilungschancen stark davon ab, wie früh ein Tumor entdeckt wird, weshalb Tast- und Selbstuntersuchung ineinandergreifen.
Vorsorgeuntersuchungen für Frauen ab 35
Das 35. Lebensjahr ist die größte Zäsur im Vorsorgeplan, denn gleich 4 Leistungen kommen hinzu oder ändern ihren Rhythmus. Es lohnt sich deshalb, in diesem Jahr 2 Termine einzuplanen und die Untersuchungen sinnvoll zu bündeln.
Gesundheits-Check-up alle 3 Jahre
Ab 35 Jahren steht Ihnen alle 3 Jahre ein Gesundheits-Check-up zu. Er umfasst folgende Bestandteile:
- Anamnese: Erfasst werden Risikofaktoren wie Rauchen, Bewegungsmangel, Übergewicht und familiäre Vorbelastung.
- Impfstatus: Fehlende Impfungen fallen hier auf und lassen sich direkt nachholen.
- Körperliche Untersuchung: Dazu gehört auch die Blutdruckmessung.
- Laborwerte: Blut und Urin werden untersucht, darunter Cholesterin- und Glukosewerte.
- Beratung: Die Ergebnisse werden eingeordnet, bei Bedarf mit einer Präventionsempfehlung für Bewegungs- oder Ernährungskurse.
Zwischen 18 und 34 Jahren gibt es diesen Check-up einmalig, dann noch ohne standardmäßige Blutuntersuchung. Für Frauen gewinnt die Untersuchung vor allem ab der Menopause an Bedeutung, weil das Herz-Kreislauf-Risiko in dieser Lebensphase steigen kann.
Ko-Testung aus Pap-Abstrich und HPV-Test
Ab 35 Jahren wird der jährliche Pap-Test durch eine Kombinationsuntersuchung ersetzt. Der Abstrich wird dann alle 3 Jahre sowohl zytologisch als auch auf Hochrisiko-Typen des humanen Papillomvirus untersucht. Der längere Abstand ist kein Rückschritt, sondern Folge der höheren Aussagekraft: Nach einem unauffälligen Befund ist das Risiko gering, dass in der Zwischenzeit ein Karzinom entsteht. Die jährliche Untersuchung bei der Frauenärztin und dem Frauenarzt bleibt davon unberührt und ist weiterhin möglich.
Hautkrebs-Screening alle 2 Jahre
Die Hautkrebsfrüherkennung steht Frauen ab 35 Jahren als Vorsorgeuntersuchung alle 2 Jahre zur Verfügung. Sie umfasst eine Untersuchung der gesamten Haut auf verdächtige Veränderungen. Durchführen darf sie eine entsprechend qualifizierte Ärztin oder ein entsprechend qualifizierter Arzt in der Dermatologie oder in der hausärztlichen Praxis.
Einmaliges Screening auf Hepatitis B und C
Zum Check-up ab 35 Jahren gehört ein einmaliger Test auf Hepatitis-B- und Hepatitis-C-Viren. Beide Infektionen verlaufen lange ohne Symptome, können aber zu Leberzirrhose und Leberkrebs führen. Für Frauen mit Kinderwunsch ist der Test besonders relevant, weil eine unerkannte Infektion in der Schwangerschaft ein Risiko für das Kind bedeutet und sich bei rechtzeitiger Diagnose gut abwenden lässt.
Vorsorgeuntersuchungen für Frauen ab 40
Zwischen 40 und 49 Jahren kommt keine neue gesetzliche Untersuchung hinzu. In diesem Lebensabschnitt geht es darum, die bestehenden Termine zuverlässig wahrzunehmen:
- Jedes Jahr: Die gynäkologische Krebsfrüherkennung mit Tastuntersuchung der Brust steht weiterhin jährlich an.
- Alle 2 Jahre: Das Hautkrebs-Screening bleibt im 2-Jahres-Rhythmus.
- Alle 3 Jahre: Gesundheits-Check-up und Ko-Testung laufen im 3-Jahres-Rhythmus weiter, meist zeitlich versetzt zueinander.
Hinzu kommt ein Thema, das erst in diesem Alter Gewicht bekommt: die hormonelle Umstellung. Beschwerden in den Wechseljahren und Fragen zur Knochengesundheit sind kein Fall für ein Screening-Programm, sondern für ein Gespräch in der Praxis. Untersuchungen, die Ihnen in diesem Zusammenhang zusätzlich angeboten werden, sind in der Regel Selbstzahlerleistungen.
Vorsorgeuntersuchungen für Frauen ab 50
Mit 50 Jahren erweitert sich die Vorsorge um 2 große Screening-Programme: das Mammographie-Screening und die Darmkrebsfrüherkennung. Damit ist Ihr Vorsorgeplan vollständig. Alle übrigen Untersuchungen laufen unverändert weiter.
Mammographie-Screening bis 75 Jahre
Mit 50 Jahren beginnt das organisierte Mammographie-Screening: alle 2 Jahre eine Röntgenuntersuchung beider Brüste in einer zertifizierten Screening-Einheit. Die obere Altersgrenze liegt bei 75 Jahren, sodass Frauen zwischen 70 und 75 Jahren bis zu 3 zusätzliche Untersuchungen wahrnehmen können. Damit wird die Brustkrebsvorsorge ab diesem Alter um ein bildgebendes Verfahren erweitert.
Die Mammographie erkennt auch kleine, nicht tastbare Tumoren. Gleichzeitig können falsch positive Befunde, zusätzliche Abklärungen und Überdiagnosen zu den Nachteilen jedes Screenings gehören. Die Teilnahme ist deshalb freiwillig und sollte auf einer informierten Entscheidung beruhen.
Darmkrebsfrüherkennung: Stuhltest oder Darmspiegelung
Ab 50 Jahren haben Frauen und Männer die gleiche Wahl zwischen 2 Wegen der Darmkrebsfrüherkennung:
- Stuhltest: Der immunologische Test auf verstecktes Blut ist ab 50 Jahren alle 2 Jahre vorgesehen. Sie geben eine kleine Stuhlprobe in ein Testset und reichen es in der Praxis ein.
- Darmspiegelung: Alternativ stehen Ihnen 2 Spiegelungen im Abstand von 10 Jahren zu. Sie ist aufwendiger, erkennt Vorstufen von Darmkrebs aber direkt und kann Polypen im selben Termin entfernen.
Fällt der Stuhltest positiv aus, folgt eine Spiegelung zur Abklärung. Beide Wege sind gleichwertige Angebote, und Sie entscheiden, welcher zu Ihnen passt.
Vorsorgeuntersuchungen für Frauen ab 60

Ab 60 Jahren laufen die bestehenden Programme weiter. Im Überblick bedeutet das:
- Bis 75 Jahre: Das Mammographie-Screening bleibt im 2-Jahres-Rhythmus bestehen.
- Alle 2 Jahre: Darmkrebsfrüherkennung per Stuhltest und Hautkrebs-Screening stehen weiterhin an.
- Alle 3 Jahre: Der Gesundheits-Check-up wird fortgeführt.
- Ohne Altersgrenze: Die gynäkologische Krebsfrüherkennung und die Tastuntersuchung der Brust bleiben dauerhaft bestehen.
Wer führt welche Vorsorgeuntersuchung bei Frauen durch?
Die Vorsorge verteilt sich auf 2 Praxen – und das ist der häufigste Grund für Lücken im eigenen Vorsorgeplan: Wer ausschließlich den gynäkologischen Termin wahrnimmt, verpasst den Check-up samt Laborwerten und Hepatitis-Test. Gehen Sie hingegen nur zur Hausarztpraxis, lassen Sie die frauenspezifische Krebsfrüherkennung außen vor. Die folgende Aufteilung zeigt, was wo stattfindet.
Vorsorgeuntersuchung bei der Frauenärztin und dem Frauenarzt
In der gynäkologischen Praxis finden die frauenspezifischen Untersuchungen statt:
- Ab 20 Jahren: die jährliche Krebsvorsorge mit Pap-Abstrich beziehungsweise ab 35 Jahren mit Ko-Testung
- Ab 30 Jahren: die Tastuntersuchung der Brust und der Achselhöhlen
- Bis 25 Jahre: das Chlamydien-Screening
- In der Schwangerschaft: die Betreuung nach der Mutterschafts-Richtlinie mit einem eigenen Untersuchungsprogramm
Rund um Schwangerschaft und Geburt greift ein besonders dichtes Programm. Eine Zusatzversicherung für Schwangere kann die Leistungen darüber hinaus erweitern.
Vorsorgeuntersuchung für Frauen bei der Hausärztin und dem Hausarzt
Was die Vorsorgeuntersuchung für Frauen bei der Hausärztin oder beim Hausarzt umfasst, regelt die Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie. Dort laufen folgende Leistungen:
- Gesundheits-Check-up: ab 35 Jahren alle 3 Jahre, davor einmalig zwischen 18 und 34 Jahren
- Hepatitis-Test: das einmalige Screening auf Hepatitis B und C ist Teil des Check-ups ab 35 Jahren
- Hautkrebs-Screening: bei entsprechender Qualifikation der Praxis auch dort möglich, sonst in der Dermatologie
- Stuhltest: das Testset für die Darmkrebsfrüherkennung
Welche Vorsorgeuntersuchungen übernimmt die Krankenkasse und was müssen Frauen selbst zahlen?
Alle in der Übersicht genannten Untersuchungen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen vollständig. Es fällt keine Zuzahlung an und die Abrechnung läuft über die Gesundheitskarte. Zusatzkosten entstehen erst dort, wo eine Praxis über dieses Programm hinaus etwas anbietet. Solche Angebote laufen als individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) und werden nach der Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet.
Wo die gesetzliche Vorsorge Lücken lässt
Die gesetzlichen Programme sind auf klar belegte Wirksamkeit ausgelegt und deshalb bewusst schmal gehalten. Für Frauen, die darüber hinaus vorsorgen möchten, entstehen dadurch 3 typische Lücken:
- Zusätzliche Untersuchungen: Alles, was über die vorgesehenen Intervalle hinausgeht, zahlen Sie selbst.
- Vorsorge ohne Kassenanspruch: Manche Leistungen sind gar nicht im Katalog enthalten, etwa die Knochendichtemessung ohne Risikofaktoren.
- Folgeleistungen: Behandlungen, die sich aus einem Befund ergeben, können Kosten verursachen, die die Kasse nur teilweise trägt.
Ambulante Zusatzleistungen setzen genau an diesen Punkten an und erstatten Vorsorge, die die gesetzliche Krankenversicherung nicht abdeckt.
Welche vitolo Tarife eignen sich für die Vorsorge für Frauen?
Welche Vorsorge für Sie wichtig ist, wissen Sie selbst am besten. Genau hier setzt der über vitolo erhältliche Gesundheitsschutz an: Sie erhalten ein Jahresbudget und bestimmen, wofür Sie es verwenden, etwa für zusätzliche Untersuchungen in der gynäkologischen Praxis, für Brillen und Kontaktlinsen oder für Alternativmedizin. Der Gesundheitsschutz kommt ganz ohne Gesundheitsfragen aus und steht damit auch Frauen mit Vorerkrankungen offen. Zur Wahl stehen Ihnen 3 Tarife:

Soll Ihr Schutz nicht bei der Vorsorge enden, ist der über vitolo verfügbare Krankenzusatzschutz die passende Wahl. Er bringt ebenfalls ein Jahresbudget für Vorsorge- und Gesundheitsleistungen mit und legt Notfall-Leistungen darüber. Diese greifen, wenn infolge eines Unfalls oder einer schweren Krankheit (wie z. B. Krebs, Herzinfarkt oder Schlaganfall) eine stationäre Heilbehandlung erforderlich ist. Auch hier haben Sie die Wahl zwischen 3 Tarifen:

- Sofort-Schutz: Der Versicherungsschutz beginnt ab dem ersten Tag – komplett ohne Wartezeiten.
- Weltweite Sicherheit: Alle versicherten Leistungen gelten auch im Ausland.
- BetterDoc-Service: Es findet eine kostenfreie Vermittlung zu den besten Spezialistinnen und Spezialisten aus einem Netzwerk von über 2.500 Fachärztinnen und Fachärzten statt.
- Maximale Freiheit: Die Versicherung ist monatlich kündbar, sofern noch keine Leistungen in Anspruch genommen wurden.
Fazit: Vorsorgeuntersuchungen für Frauen wachsen mit dem Alter mit

Die Vorsorgeuntersuchungen für Frauen sind kein einzelner Jahrestermin, sondern ein Programm, das sich über Jahrzehnte aufbaut: gynäkologische Krebsvorsorge ab 20 Jahren, Tastuntersuchung der Brust ab 30 Jahren, Check-up, Haut und Ko-Testung ab 35 Jahren, Mammographie und Darmkrebsfrüherkennung ab 50 Jahren. Wer diese Termine kennt, nutzt einen Anspruch, der ohnehin besteht, vollständig.
Aber: Was die gesetzlichen Programme nicht abdecken, ist damit nicht automatisch verzichtbar. Zusätzliche Untersuchungen und Vorsorgeleistungen ohne Kassenanspruch lassen sich über eine Zusatzversicherung absichern, sodass ein Teil der Kosten nicht allein bei Ihnen liegt.
Sie haben noch Fragen? Wir beraten Sie gerne!
Wir beraten Sie gerne individuell und kostenlos bei der Auswahl des besten Tarifs für Ihre Gesundheit. Vereinbaren Sie einfach einen telefonischen Beratungstermin (ca. 15 Minuten). Unsere Kolleginnen und Kollegen stehen Ihnen gerne unverbindlich zur Seite.
Häufig gestellte Fragen zu Vorsorgeuntersuchungen für Frauen
Verfällt mein Anspruch, wenn ich einen Vorsorgetermin auslasse?
Nein, die Ansprüche sind an Alter und Intervall gebunden, nicht an eine lückenlose Teilnahme. Wenn Sie ein Jahr aussetzen, können Sie die Untersuchung im nächsten vorgesehenen Zeitraum wahrnehmen. Eine Ausnahme sind Leistungen, die nur einmalig vorgesehen sind: Der Check-up zwischen 18 und 34 Jahren entfällt, sobald Sie 35 Jahre alt werden.
Was passiert nach einem auffälligen Befund in der Früherkennung?
Ein auffälliger Befund ist keine Diagnose, sondern der Anlass für eine weitere Abklärung. Je nach Untersuchung folgt eine Kontrolle nach verkürztem Intervall, eine Bildgebung oder eine Gewebeentnahme. Diese Abklärung zählt als Diagnostik und nicht mehr als Vorsorgeleistung. Sie wird in der Regel von der Krankenkasse getragen.
Gilt die Krebsfrüherkennung auch während einer Schwangerschaft?
Ja, der Anspruch auf die gynäkologische Krebsfrüherkennung bleibt bestehen. Parallel läuft die Schwangerschaftsvorsorge nach der Mutterschafts-Richtlinie, die mit Blutdruck- und Urinkontrollen, Blutuntersuchungen, Ultraschall und dem Test auf Schwangerschaftsdiabetes ein eigenes, dichtes Untersuchungsprogramm bildet.
Welche Vorsorge ist bei familiärer Vorbelastung zusätzlich möglich?
Bei nachgewiesenem erblichem Risiko, etwa einer BRCA-Mutation, gibt es intensivierte Früherkennungsprogramme mit engeren Intervallen und zusätzlicher Bildgebung. Der Zugang läuft über eine humangenetische Beratung in einem spezialisierten Zentrum. Eine Krebsversicherung setzt dagegen nicht an der Früherkennung an, sondern an den finanziellen Folgen einer Diagnose.
Haben privat versicherte Frauen dieselben Vorsorgeansprüche?
Die hier beschriebenen Programme regeln den Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenversicherung. In der privaten Krankenversicherung richtet sich der Umfang nach dem vereinbarten Tarif und kann weiter oder enger ausfallen. Maßgeblich sind die jeweiligen Versicherungsbedingungen.
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Quellenangabe:
- https://www.g-ba.de/themen/methodenbewertung/frueherkennungsuntersuchungen/ – Früherkennungsuntersuchungen im Überblick: Altersgrenzen und Intervalle
- https://www.g-ba.de/presse/pressemitteilungen-meldungen/774/ – Organisiertes Programm zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs und Ko-Testung ab 35 Jahren
- https://www.g-ba.de/presse/pressemitteilungen-meldungen/1133/ – Altersgrenze des Mammographie-Screenings bis 75 Jahre
- https://www.g-ba.de/themen/methodenbewertung/erwachsene/chlamydien-test/ – Chlamydien-Screening für Frauen bis 25 Jahre
- https://www.g-ba.de/presse/pressemitteilungen-meldungen/912/ – Einmaliges Screening auf Hepatitis B und C ab 35 Jahren
- https://www.bundesgesundheitsministerium.de/checkup – Inhalte und Intervalle des Gesundheits-Check-ups
- https://igel-monitor.de/igel-a-z/igel/show/ultraschall-der-eierstoecke-zur-krebsfrueherkennung.html – Bewertung und Kosten des Ultraschalls der Eierstöcke
- https://igel-monitor.de/igel-a-z/igel/show/ultraschall-zur-frueherkennung-von-gebaermutterkoerperkrebs.html – Bewertung und Kosten des Ultraschalls auf Gebärmutterkörperkrebs
- https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/gesundheit-pflege/krankenversicherung/frueherkennung-diese-vorsorgeuntersuchungen-stehen-ihnen-zu-10429 – Übersicht der Vorsorgeuntersuchungen für Erwachsene