Eine Ärztin führt bei einer Patientin eine Krebsvorsorgeuntersuchung durch.

Krebsfrüherkennung: Welche Untersuchungen gibt es und wann sind sie sinnvoll?

Die Krebsfrüherkennung kann helfen, Krebserkrankungen möglichst früh zu entdecken. In Deutschland gibt es dafür verschiedene Untersuchungen für Frauen und Männer. Erfahren Sie, was die Krebsfrüherkennung ist, welche Krebsfrüherkennungsuntersuchungen es gibt und wann sie sinnvoll sein können.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste zur Krebsfrüherkennung

  • Krebsvorsorge: Die Krebsfrüherkennung umfasst verschiedene Vorsorgeuntersuchungen, die helfen können, Krebs oder Vorstufen früh zu entdecken. Je früher eine Krebserkrankung erkannt wird, desto besser können oft die Heilungschancen sein.
  • Untersuchungen: Zur Krebsfrüherkennung gehören verschiedene Untersuchungen wie Hautkrebs-Screening, Darmkrebsvorsorge, Mammografie oder Prostatavorsorge. Welche Krebsfrüherkennungsuntersuchungen empfohlen werden, hängt unter anderem vom Alter und vom individuellen Risiko ab.
  • Gesetzliche Leistungen: Die gesetzliche Krebsfrüherkennung umfasst mehrere Untersuchungen für Frauen und Männer. Viele dieser Früherkennungsuntersuchungen werden jedoch erst ab einem bestimmten Alter von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.
  • Vorteile mit vitolo: Der vitolo Gesundheitsschutz kann Vorsorgeleistungen sinnvoll ergänzen. Dazu gehören zum Beispiel zusätzliche Krebsfrüherkennungsuntersuchungen wie Brustkrebsvorsorge per Ultraschall oder Mammografie, Darmkrebs- oder Hautkrebsvorsorge.

Was ist die Krebsfrüherkennung? 

Die Krebsfrüherkennung umfasst Vorsorgeuntersuchungen für Menschen, bei denen Krebs oder mögliche Vorstufen frühzeitig erkannt werden sollen. Sie richtet sich sowohl an symptomfreie Personen als auch an Risikogruppen mit erhöhtem Krebsrisiko. In Deutschland gehören dazu verschiedene Krebsfrüherkennungsuntersuchungen für Frauen und Männer, zum Beispiel zur Früherkennung von Brustkrebs, Darmkrebs, Hautkrebs oder Gebärmutterhalskrebs. Je nach Krebsart gibt es Untersuchungen, die ab etwa 20 oder 35 Jahren vorgesehen sind, aber auch solche mit einem Schwerpunkt auf Menschen ab 50 Jahren.

Warum ist die Krebsfrüherkennung so wichtig?

Regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen können helfen, Veränderungen im Körper frühzeitig zu entdecken und mögliche Krebserkrankungen in einem frühen Stadium zu erkennen. Das kann sich in mehrfacher Hinsicht positiv auswirken:

  • Höhere Heilungschancen: Wird Krebs früh erkannt, sind die Heilungschancen häufig deutlich besser. Bei vielen Krebsarten kann eine frühzeitig entdeckte Erkrankung erfolgreicher behandelt werden.
  • Schonendere Behandlungen: In frühen Stadien sind Therapien oft weniger belastend. Häufig reichen kleinere Eingriffe oder gezielte Behandlungen aus, während fortgeschrittene Krebserkrankungen meist aufwendigere Therapien erfordern.
  • Erkennung von Vorstufen: Einige Vorsorgeuntersuchungen können Gewebeveränderungen entdecken, aus denen sich später Krebs entwickeln könnte. Werden diese früh erkannt, lassen sie sich oft rechtzeitig behandeln.
  • Mehr Lebensqualität: Wird Krebs durch Früherkennungsuntersuchungen entdeckt, bevor Beschwerden auftreten, kann die Behandlung oft früher beginnen und Betroffene bleiben länger beschwerdefrei.
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Über vitolo können Sie zwischen zwei Möglichkeiten wählen: einem Gesundheitsschutz, der sich auf Vorsorgeuntersuchungen konzentriert und als Krankenzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen abgeschlossen werden kann, sowie einem Krankenzusatzschutz, der zusätzlich zu Vorsorgeleistungen auch stationäre Leistungen im Ernstfall umfasst.

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Welche Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung gibt es in Deutschland?

Eine Ärztin erklärt einer Patientin die verschiedene Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung.

In Deutschland gibt es verschiedene Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung, die Teil der gesundheitlichen Vorsorge sind. Viele dieser Früherkennungsuntersuchungen gehören zur gesetzlichen Vorsorge, sodass gesetzlich Versicherte darauf in der Regel einen Anspruch haben.

Diese Krebsfrüherkennungsuntersuchungen richten sich nach Geschlecht und Alter, da bestimmte Krebsarten bei Frauen und Männern unterschiedlich häufig auftreten. Welche Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung vorgesehen sind und ab wann sie sinnvoll sein können, hängt daher von der jeweiligen Krebsart ab.

Krebsfrüherkennung bei Frauen

Für Frauen gibt es verschiedene Krebsfrüherkennungsuntersuchungen, die je nach Alter angeboten werden. Diese Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung sollen helfen, bestimmte Krebsarten früh zu entdecken. Welche Früherkennungsuntersuchungen vorgesehen sind, richtet sich vor allem nach Alter und Risiko.

Ab 20 Jahren: Gebärmutterhalskrebsfrüherkennung

  • Untersuchung: Kontrolle des Gebärmutterhalses und des Genitalbereichs zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs
  • Ablauf: Entnahme eines PAP-Abstrichs vom Gebärmutterhals, anschließend Untersuchung der Zellen im Labor auf mögliche Veränderungen
  • Häufigkeit: einmal pro Jahr

Ab 30 Jahren: Brustkrebsfrüherkennung durch Tastuntersuchung

  • Untersuchung: Abtasten der Brust und der Achselhöhlen zur Früherkennung von Brustkrebs
  • Ablauf: Ärztin oder Arzt tastet das Brustgewebe systematisch ab und prüft auf mögliche Knoten oder Veränderungen, zusätzlich Hinweise zur Selbstuntersuchung der Brust möglich
  • Häufigkeit: einmal pro Jahr

Ab 35 Jahren: Gebärmutterhalskrebsfrüherkennung mit Kombi-Test

  • Untersuchung: kombinierte Krebsfrüherkennung von Gebärmutterhalskrebs mit PAP-Test und HPV-Test
  • Ablauf: Zellabstrich vom Gebärmutterhals mit anschließender Untersuchung auf Zellveränderungen und bestimmte Humane Papillomviren
  • Häufigkeit: alle 3 Jahre

Ab 35 Jahren: Hautkrebs-Screening

  • Untersuchung: Kontrolle der gesamten Haut zur Früherkennung von Hautkrebs
  • Ablauf: systematische Kontrolle der Haut von Kopf bis Fuß auf auffällige Hautveränderungen oder Muttermale
  • Häufigkeit: alle 2 Jahre

Ab 50 Jahren: Darmkrebsfrüherkennung

  • Untersuchung: Früherkennung von Darmkrebs durch Stuhltest oder Darmspiegelung
  • Ablauf: Untersuchung einer Stuhlprobe auf verborgenes Blut oder Untersuchung des Darms mit einem Endoskop bei einer Darmspiegelung
  • Häufigkeit: regelmäßiger Stuhltest möglich, Darmspiegelung meist in größeren Zeitabständen vorgesehen

50 bis 75 Jahre: Brustkrebsfrüherkennung durch Mammografie

  • Untersuchung: Röntgenuntersuchung der Brust zur Früherkennung von Brustkrebs
  • Ablauf: Untersuchung der Brust mit speziellen Röntgengeräten, um auch kleine Veränderungen im Gewebe sichtbar zu machen
  • Häufigkeit: alle 2 Jahre

Krebsfrüherkennung bei Männern

Auch für Männer gibt es verschiedene Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung, die je nach Alter vorgesehen sind. Diese Früherkennungsuntersuchungen konzentrieren sich vor allem auf die Früherkennung von Hautkrebs, Prostatakrebs und Darmkrebs und sind Teil der gesetzlichen Vorsorge.

Ab 35 Jahren: Hautkrebs-Screening

  • Untersuchung: Ganzkörperkontrolle der Haut zur Früherkennung von Hautkrebs
  • Ablauf: Ärztin oder Arzt untersucht die Haut von Kopf bis Fuß und achtet auf auffällige Hautveränderungen oder Muttermale
  • Häufigkeit: alle 2 Jahre

Ab 45 Jahren: Prostatakrebsfrüherkennung

  • Untersuchung: Tastuntersuchung der Prostata sowie des äußeren Genitalbereichs und der Lymphknoten zur Früherkennung von Prostatakrebs
  • Ablauf: Ärztin oder Arzt tastet die Prostata über den Enddarm ab und untersucht zusätzlich Genitalien und Leistenregion
  • Häufigkeit: einmal pro Jahr

Ab 50 Jahren: Darmkrebsfrüherkennung

  • Untersuchung: Früherkennung von Darmkrebs durch Stuhltest oder Darmspiegelung
  • Ablauf: Stuhltest mit Untersuchung einer Probe auf verborgenes Blut; alternativ Darmspiegelung mit Endoskop zur Kontrolle des Darms auf Polypen oder andere Veränderungen
  • Häufigkeit: regelmäßiger Stuhltest möglich, Darmspiegelung meist in größeren Zeitabständen vorgesehen
Absicherung für den notfall

Bei vitolo finden Sie einen Zusatzschutz, der sowohl Vorsorgeuntersuchungen als auch zusätzliche Absicherung im Ernstfall unterstützen kann. So können Sie Ihre Krebsfrüherkennung ergänzen und gleichzeitig für mehr Sicherheit im Krankheitsfall sorgen.

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Warum kann ein Krankenzusatzschutz bei der Krebsfrüherkennung sinnvoll sein?

Viele Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung werden von der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) übernommen. Dennoch gibt es Vorsorgeuntersuchungen und Diagnoseverfahren, die nicht zum regulären Leistungskatalog gehören oder erst ab einem bestimmten Alter vorgesehen sind. Einige dieser Angebote werden als Individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) angeboten und müssen normalerweise selbst bezahlt werden. Ein Krankenzusatzschutz kann daher helfen, die Krebsvorsorge zu erweitern und zusätzliche Untersuchungen in Anspruch zu nehmen. Das kann mehrere Vorteile haben:

  • Erweiterte Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung: Ein Krankenzusatzschutz kann Kosten für zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen übernehmen, die über die gesetzliche Krebsfrüherkennung hinausgehen. Dazu gehören zum Beispiel Ultraschalluntersuchungen der Brust oder erweiterte Untersuchungen zur Früherkennung bestimmter Krebsarten.
  • Übernahme von individuellen Vorsorgeleistungen: Einige Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung gelten als Individuelle Gesundheitsleistungen und müssen normalerweise selbst bezahlt werden. Ein Krankenzusatzschutz kann diese Leistungen teilweise oder vollständig abdecken.
  • Vorsorge auch vor den üblichen Altersgrenzen: Da viele Früherkennungsuntersuchungen der gesetzlichen Krankenkasse erst ab einem bestimmten Alter vorgesehen sind, kann zusätzlicher Gesundheitsschutz frühere Untersuchungen ermöglichen.
  • Mehr Möglichkeiten für individuelle Vorsorge: Durch zusätzliche Leistungen können Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung stärker an persönliche Risiken oder Vorsorgebedürfnisse angepasst werden.

Krebsfrüherkennung mit dem vitolo Gesundheitsschutz ergänzen

Mit vitolo lässt sich die Krebsfrüherkennung gezielt durch zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen ergänzen. Der verfügbare Gesundheitsschutz legt besonderen Wert auf präventive Leistungen und ermöglicht Zugang zu erweiterten Untersuchungen, die über die reguläre Krebsfrüherkennung hinausgehen können. Dazu gehören unter anderem:

  • Brustkrebsvorsorge per Mammografie: hochauflösende Röntgenuntersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs, die auch für jüngere Frauen sinnvoll sein kann, bei denen die gesetzliche Krebsfrüherkennung noch keine Mammografie vorsieht
  • Brustkrebsvorsorge per Ultraschall: ergänzende Untersuchung der Brust, die besonders bei dichtem Brustgewebe hilfreich sein kann und zusätzliche Hinweise auf Veränderungen liefern kann
  • Darmkrebsvorsorge per Stuhltest und Darmspiegelung: moderne Testverfahren und endoskopische Untersuchungen zur frühzeitigen Erkennung von Darmkrebs oder möglichen Vorstufen
  • Große erweiterte Krebsvorsorge für die Frau: umfassender Check-up mit gynäkologischen Untersuchungen, Ultraschall und Laboranalysen zur erweiterten Krebsfrüherkennung
  • Große erweiterte Krebsvorsorge für den Mann: detaillierte Vorsorgeuntersuchung mit Fokus auf Prostata, Hoden und weitere relevante Organe
  • Hautkrebsvorsorge inklusive Video Dermatoskopie: modernes Hautscreening mit digitaler Bildanalyse zur frühzeitigen Erkennung von Hautkrebs und anderen auffälligen Hautveränderungen
vitolo Gesundheitsschutztarife im Überblick

Der über vitolo verfügbare Gesundheitsschutz legt besonderen Wert auf präventive Leistungen und zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen. Neben solchen Vorsorgeleistungen gibt es auch spezielle Versicherungen, etwa eine Krebsversicherung, die finanzielle Unterstützung im Falle einer Krebsdiagnose bieten kann – häufig in Form einer Einmalzahlung, die Sie beispielsweise für Therapien, Haushaltshilfe oder Verdienstausfall nutzen können.

mehr absichern im ernstfall

Wenn Sie sich neben Vorsorgeuntersuchungen zur Krebsfrüherkennung auch im Ernstfall umfassender absichern möchten, kann der vitolo Krankenzusatzschutz die passende Lösung sein. Er ergänzt präventive Leistungen um zusätzliche Absicherung bei medizinischen Behandlungen und kann auch stationäre Leistungen bei Krankenhausaufenthalten umfassen.

Zum Krankenzusatzschutz

Fazit: Die Krebsfrüherkennung als Teil einer guten Vorsorge

Ein Arzt lächelt einen Patienten nach einer Vorsorgeuntersuchung an.

Krebsfrüherkennung ist ein wichtiger Bestandteil der gesundheitlichen Vorsorge. Verschiedene Krebsfrüherkennungsuntersuchungen können helfen, Krebs oder mögliche Vorstufen früh zu entdecken. Viele dieser Untersuchungen werden im Rahmen der gesetzlichen Krebsfrüherkennung von der GKV übernommen, meist jedoch erst ab bestimmten Altersgrenzen und in festgelegten Abständen.

Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, die Krebsvorsorge individuell zu ergänzen. Eine Krankenzusatzversicherung kann zusätzliche Krebsfrüherkennungsuntersuchungen ermöglichen oder Vorsorgeleistungen abdecken, die nicht zum regulären Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkasse gehören.

Mit vitolo haben Sie die Möglichkeit, passende Lösungen für zusätzlichen Gesundheitsschutz zu finden. So können Sie Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung gezielt ergänzen und Ihre Vorsorge individuell an Ihre Bedürfnisse anpassen.

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Sie haben noch Fragen zur Krebsfrüherkennung oder sind sich unsicher, welcher Tarif am besten zu Ihrer Vorsorge passt? Die Expertinnen und Experten von vitolo helfen Ihnen gerne weiter – individuell, kostenlos und unverbindlich. Ob Gesundheitsschutz für zusätzliche Vorsorgeuntersuchungen oder umfassender Krankenzusatzschutz: Gemeinsam finden Sie die passende Lösung für Ihre Bedürfnisse.

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